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Treffen an der Gabelsberger-Eiche 2016 (17.07.2016)

Aktuell:

 

Tastschreiben für

Schülerinnen und Schüler

    

beendet

vom 09. bis 12.10.2018 (Ferienintensivkurs)

neu!

vom 15. bis 18.04.2019 (Ferienintensivkurse)

 

Unterrichtsort:

vhs-Darmstadt,

Justus-Liebig-Haus, Raum 12

 

ausführlich

 

 

Erstes Erinnerungs-Treffen an der Gabelsberger-Eiche in Bürstadt 2016 mit Darmstädter Stenos

Von Gregor Keller

 

Im Bürgerpark, seit diesem Jahr "alla-hopp!"-Anlage, steht sie, die Gabelsbergereiche (mit Erinnerungstafel). Gestiftet von Gregor Keller wurde sie bei den Deutschen Meisterschaften im Jahre 1996 in Bürstadt am Rathaus gepflanzt. Langjähriger 1.Stadtrat und auch Ehrenmitglied des Stenografenvereins  Karlheinz Koch, vor einigen Jahren verstorbener Vater der jetzigen Bürgermeisterin Bärbel Schader, half damals tatkräftig, den schon recht schweren Baum zu pflanzen. Michael Raub, Vorsitzender des Stenografenbezirks Südhessen, hatte in diesem Jahr nach Bürstadt eingeladen. Im vergangenen Jahr traf man sich an der Gabelsberger-Eiche im Darmstädter Forst, in der Nähe der Scheftheimerwiesen. In den Jahrzehnten vorher war der jährliche Treffpunkt oberhalb des Felsenmeeres im Odenwald.

 

Rund 25 Stenos aus fünf Stenografenvereinen (Darmstadt, Höchst, Bürstadt, Offenbach, Langen) waren gekommen. M. Raub begrüßte sehr herzlich, dem schloss sich die Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Monika Bormuth, mit freundlichen Worten an. Bürgermeisterin Bärbel Schader freute sich über die Aktivitäten des Bürstädter Stenografenvereins und erinnerte auch an das Engagement der Stadt für den Verein. Auch erinnere sie sich sehr gerne an den Stenografentag in dieser Stadt vor 20 Jahren,der auch so glänzend organisiert gewesen sei.

 

Ehrenpräsident Gregor Keller, auch Ehrenmitglied des Bürstädter Vereins, erinnerte in seinem Vortrag über den Menschen, den  bescheidenen und genialen Kurzschrifterfinder Franz Xaver Gabelsberger, nach dem auch in Bürstadt vor einigen Jahren eine Straße im Neubauviertel unter Anwesenheit von Vorstandsmitgliedern des Vereins benannt worden ist.

 

Gregor Keller erzählte aus dem Leben von Franz Xaver Gabelsberger, dessen System auch in vielen Teilen der Welt, an die jeweiligen Sprachen angepasst, übernommen worden ist. Und das hatte ja auch erhebliche Auswirkungen auf die Berufsmöglichkeiten der Frauen ...Und zur Zukunft der Kurzschrift befragt, meinte Keller, solange es eine Langschrift gibt, wird es auch eine dazugehörige Kurzschrift geben. Bemerkenswert seien auch derzeit verstärkte Nachfragen von Agenturen im Internet nach Fachkräften mit guten Schreibkenntnissen ...Dazu gehörten aber auch gute und flotte Tastschreibkenntnisse und sichere  Deutschkenntnisse...

 

An den interessanten Vortrag schloss sich ein kleiner Rundgang durch die neue Freizeitanlage unter Führung und mit sachkundigen Erklärungen der Bürgermeisterin an.

 

Anschließend traf man sich in der "Krone" zum Abendessen - auch begleitet mit vielen Erinnerungen an vergangene Zeiten. Ein nettes Treffen mit Schriftfreunden ging dort zu Ende.

 

Bilder zum Treffen findet man als Bildergalerie unter Bilder!